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Über Uwe Banton...(see english version below)
1981 machte er als damals 15-jähriger seine erste Reise nach Jamaica und sammelte dort aus erster Hand Erfahrungen im Kontakt mit den Menschen und der dortigen Musikszene, die damals wie heute omni-präsent das Leben auf er Insel bestimmt. Zum Reggae war er schon zuvor durch einen Schulfreund gestoßen, der ihm eine Platte von Bob Marley vorspielte. Eben der Einfluss des „Reggae-King“ war es auch, der Uwe Banton’s Orientierung als Künstler später entscheidend beeinflussen sollte.
Zunächst jedoch war es der Dancehall mit dem Uwe Banton die ersten Gehversuche in Sachen Live-Performance machte. Im damals Deutschlandweit bekannten „Neons“-Club in Steinhagen in der Nähe von Bielefeld hielt er 1984 das erste Mal ein Mikrofon in der Hand, als er mit Freunden jamaikanischer Herkunft, die durch die britische Armee nach Deutschland gekommen waren, auf aktuellen Riddims wie „Sleng-Teng“ und „Get Flat“ seine Lyrics im jamaikanischen Dialekt Patois zum besten gab. Seine Freunde gaben ihm zu der Zeit den Beinamen „Banton“, im jamaikanischen ein Name für einen DJ, der voller Texte ist.
Mehr und mehr begann er sich auch für das Spielen von Instrumenten und das Schreiben von Songs zu interessieren und holte seine alte Gitarre wieder heraus, die er als Jugendlicher nach dem Unterricht meistens wieder in der Instrumententasche hatte verschwinden lassen, ohne sie eines weiteren Blickes zu würdigen. Auch fühlte er sich intensiver zu Rastafari hingezogen und begann zu erkennen, dass es bei aller Vermengung der verschiedenen Stile innerhalb der Musik einen himmelweiten Unterschied zwischen der Rasta- und Roots Kultur auf der einen und der immer mehr Gewalt- und Sexverherrlichenden Inhalte der Dancehall Kultur auf der anderen Seite gab.
Es dauerte aber noch bis Anfang 1992, als er von dem jamaikanischen Keyboarder und Sänger Junior Mandingo, einem ehemaligen Schüler des legendären Augustus Pablo, aufgefordert wurde, seiner damals frisch ins Leben gerufenen Reggaecombo „One Vibe“ beizutreten. Ein Sommer mit zahlreichen Auftritten und wichtigen Erfahrungen auf der Bühne folgte. Die Band allerdings sollte nicht lange Bestand haben. Schon im nächsten Sommer fand man sich in anderer Besetzung zusammen und gründete die Band „Movements“, mit der man 1994 den ersten Auftritt tat. Auch diese Band, deren Mitglieder aus Deutschland, Jamaika, U.S.A. und Afrika stammten, unterlag ständiger Veränderung in der Besetzung, ihr Name aber ist bis heute für viele einfach ein Garant für Roots-Reggae, wie man ihn oft nur von jamaikanischen Acts her kennt. 1996 veröffentlicht die Band das erste Album, „One Earth“ und 1998 folgte eine EP mit dem Titel „Rastaman“.
2000 dann lernte Uwe Banton den Mannheimer Soul Sänger Xavier Naidoo kennen. Aus dieser Begegnung ergab sich, das Uwe Banton zusammen mit „Movements“ Sänger Jah Meek für die folgende „Zion“-Tournee der Söhne Mannheims mit von der Partie waren und sich ihre Gesichter durch die Medien einem breiten Massenpublikum einprägten.
2003 brachten die „Movements“ ihr Album „His Majesty’s Works“ heraus mit dem sie ein weiteres Mal ihre Position innerhalb der deutschen Szene als authentischer Roots-Act eindrucksvoll unterstreichen.
2005 endlich war der Zeitpunkt für die erste Solo-Veröffentlichung auf 7“. Das Berliner Label MKZWO brachte den von Ganjaman produzierten Riddim „Too Long“ als Selection heraus und Uwe’s track „Jah Roots“ war einer der großen Hits. Das machte ihn seinen Namen nun auch innerhalb der Soundsystemszene bekannt. Januar 2006 folgte dann „Kommt, Seht, Hört“ (JAHSOULJAH), eine deutschsprachige Kombination mit Ganjaman. Der Release seines ersten Solo Albums mit dem Titel „JAH ROOTS“ ist für den 24.11.2006 geplant (MKZWO-RECORDS, Berlin).
About Uwe Banton...
Uwe „Banton“ Schäfer is from Lage/Lippe near Bielefeld.
In 1981 he travelled to Jamaica for the first time. He was 15 then and he obtained first hand experience through contact with the local people and the music scene which dominated life on the island and still does. But he had already been introduced to reggae music by a school friend who made him listen to a record of Bob Marley. And it was the „reggae king’s” rhythm that decisively influenced Uwe’s orientation as an artist later on.
But he started off with Dancehall and that’s where he took his first steps towards live performance. In the well known “Neons”-club at Steinhagen near Bielefeld he held a microphone in his hand for the first time in 1984. On this occasion he sang his lyrics in Jamaican Patois to up-to-date riddims such as “Sleng-Teng” and “Get Flat” and was accompanied by friends of Jamaican origin who came to Germany with the British army. During that time his friends gave him the name “Banton” which is the Jamaican name for a DJ who’s full of lyrics.
Over time he became more and more interested in playing instruments and writing songs and he digged up his old guitar which as a student he’d used to pack away right after lessons and had never given a second thought. In addition he felt more and more intrigued by Rastafari and came to understand that inspite of the mixture of various styles in the music there was a big difference between the Rasta and Roots culture on the one hand and the Dancehall culture with it’s growing glorification of violence and sex on the other hand.
But it was not until 1992 that the Jamaican keyborder and singer Junior Mandingo, former student of the famous Augustus Pablo, asked him to join his newly set up reggae combo “One Vibe”. This was followed by a summer of numerous performances and important experiences on stage. That band however did not last very long. The next summer some musicians got together in a different formation and the band MOVEMENTS was founded which made it’s first apearance on stage in 1994. Though this band also has had constantly changing members from Germany, Jamaica, the United States and Africa it still is a warrant for real Roots Reggae otherwise only known from Jamaican acts. In 1996 the band released it’s first album „One Earth“ which was followed by an EP named “Rastaman” in 1998.
In 2000 Uwe Banton met soul singer Xavier Naidoo from Mannheim. As a result of this encounter Uwe Banton and MOVEMENTS singer Jah Meek took part in the oncoming “Zion”-tour of the Söhne Mannheims which introduced them to a broad public.
In 2003 the MOVEMENTS released their album “His Majesty’s Works” which impressively stresses the band’s position as authentic roots act within the German scene.
2005 eventually came the time for his first solo-release on 7”. The Berlin-based label MKZWO issued the “Too Long”-Riddim, produced by Ganjaman and Uwe’s track “Jah Roots” was one of the big hits. This caused his name also to become well-known within the soundsystem scene. In January 2006 followed “Kommt, Seht, Hört”, a combination with Ganjaman. The release of his first solo-album is scheduled for November 24th 2006 (MKZWO-RECORDS, Berlin).
